Wohnhausbrand in Hamm - Keine Verletzten, aber hoher Sachschaden


Einsatz
Wohnhausbrand
Hamm - Berge, 03.03.2020
Liebermannstraße

HAMM — Am Morgen des 03. März gegen 08:40 Uhr kam es zu einem Wohnhausbrand in Berge in der Liebermannstraße. Im Notruf wurde mitgeteilt, dass das Gebäude bereits stark verraucht sei, sich aber keine Personen mehr im Gebäude aufhalten.

Den ersteintreffenden Einsatzkräften bestätigte sich bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle die gemeldete Lage. Aus weiter Entfernung war bereits eine massive Rauchentwicklung zu erkennen, woraufhin zusätzliche Einsatzkräfte zur Einsatzstelle alarmiert wurden. Bei Eintreffen schlugen Flammen aus den Kellerfenstern. Im Rahmen der ersten Erkundungsphase konnte ein ausgedehnter Brand im Keller, des kompletten Erdgeschosses und der Treppe in das Obergeschoss festgestellt werden.

Die Einsatzstelle wurde insgesamt in drei Einsatzabschnitte unterteilt. Im ersten Einsatzabschnitt wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren im Innenangriff durchgeführt. Dies musste im späteren Einsatzverlauf aber abgebrochen werden, da die Decken einzustürzen drohten. Im zweiten Einsatzabschnitt galt es die Brandausbreitung auf Nachbargebäude zu verhindern und die Brandbekämpfung von außen im Bereich eines Anbaus durchzuführen. Der dritte Einsatzabschnitt medizinische Rettung betreute die Eigentümer des Gebäudes und stellte den Schutz der Einsatzkräfte sicher.

Bei dem Gebäude handelte es sich um ein verklinkertes Fertighaus. Auf Grund der schwierigen Situation der Brandbekämpfung wurde ein massiver Außenangriff über Strahlrohre und Wenderohre von zwei Drehleitern eingeleitet. Um möglichst viele Glutnester zu bekämpfen erfolgte die Brandbekämpfung auch mit Schaummittel durch die Kellerfenster und schließlich über eine Drehleiter. Während des Einsatzes musste im Bereich der Einsatzstelle der Strom abgeschaltet werden.

Die Einsatzbereiche Rhynern und Berge übernahmen die weiteren Maßnahmen an der Einsatzstelle. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde die Einsatzstelle durch die Beamten der Kriminalpolizei beschlagnahmt und die Brandursachenermittlung aufgenommen. Damit die Feuerwehr für weitere Einsätze bereitstehen konnte, wurde durch den Einsatzbereich Hövel die Hauptwache für die Dauer des mehrstündigen Einsatzes besetzt. Gegen 16.00 Uhr verließen die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle.


Eingesetzte Kräfte: Berufsfeuerwehr, Einsatzführungsdienst, Freiwillige Feuerwehr Einsatzbereiche: Mitte, Westtünnen, Berge, Westen, Werries, Rhynern, Wiescherhöfen / Weetfeld, Hövel Rettungsdienst und Notarzt der Stadt Hamm,  Stadtwerke, Polizei (sm/ jr/khv)



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Feuerwehr Hamm
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Foto: Feuerwehr Hamm

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